Seit 100 Jahren ist das erfolgreiche Traditionsunternehmen Pickenpack verlässlicher und kreativer Profi für Fischprodukte. Das ehemalige Familienunternehmen Pickenpack ist dabei heute zu einem der größten europäischen Unternehmen mit dem Schwerpunkt der Produktion und des Vertriebs von Privat-Label-Tiefkühlfisch avanciert. Als Mitglied der Pacific Andes International ist Pickenpack auch international fest verankert und profitiert von den produktseitigen Erfahrungen der Unternehmensgruppe.
Wie in der Lebensmittelproduktion allgemein, muss auch bei der Produktion von Fischerzeugnissen eine lückenlose Kennzeichnung und Rückverfolgung der Produktionskette gewährleistet werden. Zur permanenten Sicherung der Qualität müssen die Endverbraucherverpackungen vor Warenausgang mit allen notwendigen Informationen gekennzeichnet werden.
Die Mitarbeiter mussten aus den variationsreichen Etikettenvorlagen das richtige Etikettenlayout auswählen und z.B. MHD, Charge und Fanggebiet am Wolke-System m600 manuell über eine Tastatur eingeben.
Die Richtigkeit der eingegebenen Daten wurde mit Hilfe verschiedener Qualitätssicherungsinstrumente überprüft. Zur Vereinfachung der Kontrolle und aus Gründen der Zeitersparnis sollte eine Lösung gefunden werden, die einerseits eine automatisierte Anbindung an das bestehende Java basierende ERP System ermöglicht, andererseits sollte die Dateneingabe für den Produktionsmitarbeiter so einfach wie möglich gestaltet werden.
Die von Drucksysteme Janz & Raschke GmbH entwickelte Standard-Software JR-LEA Wolke wurde entsprechend der Vorgaben von Pickenpack angepasst und der Kennzeichnungsprozess automatisiert und wesentlich vereinfacht. Die Software JR-LEA Wolke fungiert dabei als Bindeglied zwischen Warenwirtschaftssystem und dem Codiersystem Wolke m600 advanced. Die JR-LEA Wolke Software arbeitet als Dienst im Hintergrund.
Für die Dateneingabe werden von Seiten Pickenpack WLAN-fähige mobile Datenerfassungsgeräte eingesetzt. Der Mitarbeiter an der Produktionslinie erhält einen Produktionsauftrag mit den entsprechenden Produktionsdaten wie Produktionsnummer, Artikel etc.. Auf diesem Produktionszettel befindet sich ein Barcode mit der eindeutigen Auftragsnummer. Dieser Barcode wird durch den Produktionsmitarbeiter eingelesen. Am jeweiligen Liniendrucker an dem das fertige Etikett ausgedruckt werden soll, befindet sich ein weiterer Barcode. Sobald der Anwender den zweiten Barcode per Datenerfassungsgerät einliest, wird der entsprechende Drucker zugewiesen. Alle weiteren notwendigen Informationen werden aus dem ERP-System generiert, und als fertiger Druckjob an die JR-LEA-Software übergeben. JR-LEA öffnet das entsprechende Layout, füllt das Etikett mit den variablen Daten wie z.B. Charge, Fanggebiet oder Mindesthaltbarkeitsdatum und sendet das gesamte Etikettenlayout, an das Wolke-System. Hierbei ist es nun nicht mehr nötig, das Layout im Wolke-System aufzurufen, dies erfolgt automatisiert über die JR-LEA Wolke Software. Auf Grund des verbesserten Arbeitsablaufes werden Fehleingaben durch den Anwender minimiert und der Arbeitsvorgang wesentlich vereinfacht.
| JR-LEA-Wolke-PickenPack.pdf | (103 KB) |
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