Umkennzeichnung an der Fertigungslinie mittels Barcodeetiketten in staubverschmutzter Umgebung zum Zweck der Qualitätssicherung
Ein Zulieferer der Automobilindustrie stellt in einem mehrstufigen Fertigungsprozess Autositze her. Im ersten Fertigungsschritt wird die Grundform des Sitzes produziert. Um den bisherigen Herstellungsprozess lückenlos nachvollziehen zu können, soll das Zwischenprodukt mit einem Barcode-Etikett versehen werden. Dieses Etikett soll Informationen über Chargennummer, Maschinenummer, Nummer der Schicht und die Artikelnummer in Form eines Barcodes enthalten. Bis zur Weiterverarbeitung wird der Roh-Sitz eingelagert.
In einem nächsten Arbeitsschritt wird der Sitz entsprechend der Kundenbestellung (z.B. Aussparung für Sitzheizung, Wirbelsäulenstütze) weiterverarbeitet. Da das bestehende Etikett vor diesem Arbeitsschritt nicht entfernt wird, die gespeicherten Daten bis zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Rohsitzes abrufbar bleiben sollen, muss der Barcode vor der Weiterverarbeitung ausgelesen werden. Die Fertigungsdaten des ersten Arbeitsschrittes sollen zu den Daten der Weiterverarbeitung zum Endprodukt hinzugefügt werden und ebenfalls über ein Barcode-Etikett gespeichert werden. Durch diese Kennzeichnung soll eine lückenlose Rückverfolgung des Fertigungsprozesses gewährleistet werden.
Durch das Rohmaterial der Autositze, silikonisierte Kokosfasern, entsteht eine starke Staubverschmutzung. Diese Schmutzpartikel verteilen sich im Umfeld der Fertigungsstraße und können zu technischen Problemen der umliegenden elektrischen Geräte führen. Ein weiteres Problem der Steuerung des Etikettendrucks über einen netzgebundenen Rechner besteht darin, dass in der Nähe der Fertigungsstraße kein Netzwerkanschluss vorhanden ist. Trotz dieser Schmutzpartikelbildung und der fehlenden Anbindung an das hausinterne Netzwerk, muss eine Möglichkeit gefunden werden die Umkennzeichnung der Fertigungsdaten, direkt an der Fertigungslinie, zuverlässig zu gewährleisten.
Durch seine robuste Bauart und sein exzellentes Preis/Leistungsverhältnis, setzt Drucksysteme Janz & Rasche GmbH den Thermotransferdrucker Avery AP5.4 in einer rechner-unabhängigen Variante ein. Die Erfassung der Daten im ersten Fertigungsschritt erfolgt mittels Tastatureingabe. Es können handelsübliche Komponenten wie z.B. eine PS/2-Tastatur, die ohne Treiberinstallation direkt über die eingebaute PS/2-Schnittstelle an den Avery AP 5.4 angeschlossen wird, verwendet werden. Die Eingabe der Daten erfolgt über eine Abfragemaske, die im AP5.4 programmiert wird. Zur Verhinderung von Eingabefehlern wurden lediglich vordefinierte Felder zur Eingabe freigegeben. Zum Auslesen des im ersten Fertigungsschrittes erstellen Barcodeetiketts wird ein am PS/2-Port angeschlossener, handelsüblicher Barcodescanner verwendet.
Die eingelesenen Daten des Barcodes werden mit dem Etikettenlayout des Endproduktes innerhalb des Avery AP5.4 verbunden und können mittels definierten Tastaturbefehl auf ein Etikett gedruckt werden. Der hierbei verwendete Code 128 wird intern verarbeitet und gedruckt. Die Layoutdaten des Etiketts des Endproduktes wurden zuvor auf einer handelsüblichen CF-Card gespeichert und mittels eingebauten CF-Cardreader des Avery AP5.4 eingelesen.
Gerade die Möglichkeit Etikettenlayouts intern zu speichern und Daten aus Barcodes mittels eines handelsüblichen Barcodescanners der am Avery AP5.4 angeschlossen ist einzulesen, erlaubt den Datenimport und den Etikettendruck unabhängig von einem angeschlossenen Rechner mit Etikettensoftware und Anschluss an ein hausinternes Netzwerk.
Diese Lösung von Drucksysteme Janz & Raschke GmbH verbindet eine kostengünstige, zuverlässige Variante der Informationsverarbeitung mittels Barcode mit professionellem Etikettendruck in einer industriellen Umgebung und dies unabhängig von störanfälliger, wartungsintensiver zusätzlicher Hard- und Software.
Datenblatt / detaillierte Spezifikationen:
Datenblatt Thermotransferdrucker Avery AP5.4.pdf
Artikel in unserem Shop: Etikettendrucker Avery AP5.4
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