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    9. Juni 2026

    PPWR Kennzeichnungspflichten ab 2026: Verpackungen rechtzeitig vorbereiten

    Die neuen PPWR Kennzeichnungspflichten verändern die Verpackungskennzeichnung in Europa grundlegend. Ab 2026 müssen Unternehmen Verpackungen, Etiketten, Druckdaten und interne Freigabeprozesse stärker auf EU-weit harmonisierte Anforderungen ausrichten.

    Was ist die PPWR?

    Die Packaging and Packaging Waste Regulation, kurz PPWR, ist die neue EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Sie ersetzt die bisherige Verpackungsrichtlinie und schafft einen einheitlicheren Rechtsrahmen für Verpackungen im europäischen Binnenmarkt.

    Ziel der Verordnung ist es, Verpackungsabfälle zu reduzieren, Recyclingfähigkeit zu verbessern und Kennzeichnungen EU-weit verständlicher zu machen. Für Hersteller, Händler, Importeure und Markeninhaber bedeutet das: Verpackungsdaten, Materialangaben und Kennzeichnungslayouts müssen künftig strukturierter gepflegt werden.

    Die offizielle Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Eine kompakte Übersicht bietet außerdem die EUR-Lex-Zusammenfassung zur PPWR.

    Welche PPWR Kennzeichnungspflichten kommen?

    Die PPWR Kennzeichnungspflichten betreffen vor allem Angaben zur Materialzusammensetzung, zur richtigen Entsorgung und zu wiederverwendbaren Verpackungen. Die konkreten grafischen Vorgaben, Piktogramme und technischen Details werden über weitere EU-Durchführungsrechtsakte präzisiert.

    Wichtige Kennzeichnungselemente

    • Materialkennzeichnung: Verpackungen sollen eindeutig erkennen lassen, aus welchem Material sie bestehen.
    • Sortier- und Entsorgungshinweise: Verbraucher und Entsorger sollen Verpackungen leichter korrekt zuordnen können.
    • Digitale Informationsträger: QR-Codes oder vergleichbare digitale Datenträger können zusätzliche Informationen bereitstellen.
    • Mehrwegkennzeichnung: Wiederverwendbare Verpackungen benötigen klare Hinweise zur Wiederverwendung.
    • Produkt- und Verpackungsbezug: Kennzeichnungen müssen zur jeweiligen Verpackungsebene, zum Material und zum Markt passen.

    PPWR Kennzeichnungspflichten: Zeitplan ab 2026

    Ein zentraler Stichtag ist der 12. August 2026. Ab diesem Zeitpunkt werden wesentliche Teile der PPWR anwendbar. Für bestimmte Kennzeichnungsvorgaben gelten jedoch spätere Fristen, insbesondere wenn die EU noch technische Details und harmonisierte Kennzeichnungselemente festlegen muss.

    Warum Unternehmen nicht bis 2028 warten sollten

    Auch wenn einzelne PPWR Kennzeichnungspflichten erst später vollständig greifen, beginnt der praktische Handlungsdruck deutlich früher. Verpackungsdesigns, Etikettenlayouts, Druckdatenbanken und Lieferantendaten lassen sich nicht kurzfristig sauber umstellen.

    • Verpackungsportfolio nach Material, Markt und Lieferant erfassen
    • Etikettenlayouts auf variable Pflichtangaben vorbereiten
    • Flächen für Piktogramme, QR-Codes und Materialinformationen reservieren
    • Freigabeprozesse zwischen Einkauf, Qualität, Recht und Produktion definieren
    • Bestandsware und Übergangsfristen je Absatzmarkt prüfen

    Auswirkungen auf internationale Lieferketten

    Die PPWR betrifft nicht nur Verpackungshersteller. Auch Markeninhaber, Importeure, Lohnabfüller, Händler und Fulfillment-Dienstleister müssen nachvollziehen können, welche Verpackung in welchem EU-Markt in Verkehr gebracht wird.

    Besonders anspruchsvoll sind mehrsprachige Verpackungen, Eigenmarken, Aktionsware, Exportverpackungen und Produkte mit mehreren Verpackungsebenen. Starre Druckvorlagen und manuelle Freigaben erhöhen das Risiko von Fehlern, Verzögerungen und Nacharbeit.

    PPWR Kennzeichnungspflichten mit modernen Drucksystemen umsetzen

    Für industrielle Kennzeichnung wird die PPWR zu einem Daten- und Prozessprojekt. Entscheidend ist nicht nur, welche Information auf der Verpackung steht, sondern ob sie aktuell, lesbar, rückverfolgbar und produktionssicher aufgebracht wird.

    Typische Anwendungen in der Produktion

    • variable Etiketten für Material- und Entsorgungshinweise
    • QR-Codes für digitale Verpackungsinformationen
    • Chargen-, Artikel- und Lieferantenbezug auf Verpackungseinheiten
    • Inline-Druck auf Karton, Papier, Folie oder Etikett
    • schnelle Layoutanpassungen bei neuen EU-Vorgaben

    Moderne Kennzeichnungs- und Etikettiersysteme helfen, regulatorische Änderungen effizient umzusetzen. Druckinhalte können zentral gepflegt, versioniert und je Produkt, Verpackungsebene oder Zielmarkt dynamisch ausgegeben werden.

    Checkliste: PPWR Kennzeichnung vorbereiten

    • Alle Verpackungstypen und Materialien inventarisieren.
    • Prüfen, welche Verpackungen EU-weit in Verkehr gebracht werden.
    • Materialdaten und Lieferantennachweise strukturiert sammeln.
    • Etiketten- und Druckdaten zentral versionieren.
    • Layoutflächen für künftige EU-Piktogramme einplanen.
    • QR-Code-Qualität, Lesbarkeit und Datenpflege prüfen.
    • Drucksysteme auf variable Daten und schnelle Layoutwechsel vorbereiten.

    FAQ zu PPWR Kennzeichnungspflichten

    Was sind die PPWR Kennzeichnungspflichten?

    Die PPWR Kennzeichnungspflichten umfassen Anforderungen an Materialangaben, Sortierhinweise, Entsorgungsinformationen, Mehrwegkennzeichnung und gegebenenfalls digitale Informationslösungen wie QR-Codes.

    Gelten die neuen Vorgaben schon ab 2026?

    Wesentliche Teile der PPWR werden ab dem 12. August 2026 anwendbar. Einige konkrete Kennzeichnungsvorgaben folgen später, sobald die EU die technischen Details festgelegt hat.

    Müssen alle Verpackungen sofort neue Sortierlabels tragen?

    Nicht pauschal ab August 2026. Für harmonisierte Sortier- und Materialkennzeichnungen sind spätere Anwendungstermine vorgesehen. Unternehmen sollten die Umstellung trotzdem früh vorbereiten.

    Reicht ein QR-Code auf der Verpackung aus?

    Ein QR-Code kann zusätzliche Informationen bereitstellen, ersetzt aber nicht automatisch sichtbare Pflichtangaben. Physische Kennzeichnung und digitale Daten sollten gemeinsam geplant werden.

    Warum sind variable Drucksysteme bei der PPWR wichtig?

    Variable Drucksysteme ermöglichen es, Kennzeichnungsinhalte produkt-, material- oder marktabhängig auszuspielen. Das reduziert Aufwand bei Layoutänderungen und verbessert die Prozesssicherheit.

    PPWR-Kennzeichnung sicher vorbereiten

    Sie möchten Ihre Verpackungskennzeichnung auf die neuen PPWR-Anforderungen vorbereiten?

    Sprechen Sie mit JR-Drucksysteme über passende Kennzeichnungs- und Etikettierlösungen.

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    3. Juni 2026

    Wie Unternehmen Audit-Sicherheit durch automatisierte Kennzeichnung verbessern

    Audit-Sicherheit ist in regulierten Branchen längst ein strategischer Faktor geworden. Unternehmen müssen nachweisen können, dass Kennzeichnungsprozesse nachvollziehbar, konsistent und regulatorisch compliant umgesetzt werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation, Rückverfolgbarkeit und Datenqualität kontinuierlich. Automatisierte Kennzeichnungslösungen helfen Unternehmen dabei, Audit-Sicherheit nachhaltig zu verbessern und Risiken in Produktionsprozessen zu reduzieren.

    Besonders in der Pharma- und Lebensmittelindustrie wird Audit-Sicherheit zunehmend zur Grundlage stabiler und skalierbarer Prozesse.

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    27. Mai 2026

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    Regulatorische Anforderungen in der Kennzeichnung verändern sich in der Pharma- und Lebensmittelindustrie kontinuierlich. Neue Kennzeichnungspflichten, zusätzliche Dokumentationsanforderungen und internationale Vorgaben erhöhen den Anpassungsdruck auf Unternehmen. Flexible Kennzeichnungsprozesse schaffen die Grundlage, um regulatorische Anforderungen effizient und sicher umzusetzen.

    Unternehmen müssen regulatorische Anforderungen in der Kennzeichnung heute deutlich schneller und flexibler umsetzen als noch vor wenigen Jahren.

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    20. Mai 2026

    Warum Standardsoftware bei komplexen Kennzeichnungsprozessen oft an Grenzen stößt

    Standardsoftware für Kennzeichnungsprozesse bietet vielen Unternehmen zunächst einen schnellen Einstieg. In regulierten Branchen wie Pharma oder Lebensmittel zeigt sich jedoch häufig, dass starre Systeme komplexe Anforderungen nur eingeschränkt abbilden können. Unterschiedliche Produktionslinien, regulatorische Änderungen und komplexe Integrationen erfordern flexible Lösungen, die sich an individuelle Prozesse anpassen lassen.

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    19. Mai 2026

    Novexx XLP-605: Der neue Maßstab im industriellen Thermotransferdruck

    Effizienz entscheidet. In der industriellen Kennzeichnung zählt jede Sekunde – und jedes fehlerhafte Etikett kostet bares Geld. Mit dem Novexx XLP-605 präsentiert sich die nächste Generation leistungsstarker Thermotransferdrucker als konsequente Weiterentwicklung des bewährten Novexx 64-05.

    Der neue Etikettendrucker kombiniert höchste Druckqualität mit verbesserter Prozesssicherheit und einer Integrationsfähigkeit, die moderne Produktionsumgebungen heute voraussetzen.

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    12. Mai 2026

    Versandetiketten automatisieren im E-Commerce

    Versandetiketten automatisieren im E-Commerce bedeutet schnellere Abläufe, weniger Versandfehler und effizientere Prozesse am Packplatz. Automatisierte Versandetiketten helfen Onlinehändlern dabei, Bestellungen schneller zu verarbeiten und den Versand skalierbar aufzubauen.

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    11. Mai 2026

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    13. April 2026

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    12. März 2026

    Traceability in der Produktion: Warum moderne Kennzeichnungssysteme entscheidend sind

    Rückverfolgbarkeit ist heute ein zentraler Bestandteil moderner Produktionsprozesse. Ob in der Automobilindustrie, der Lebensmittelbranche oder der Medizintechnik – Unternehmen müssen jederzeit nachvollziehen können, woher ein Produkt stammt, welche Komponenten verwendet wurden und welchen Produktionsweg es durchlaufen hat. Moderne Kennzeichnungssysteme spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie machen Produkte eindeutig identifizierbar und ermöglichen eine lückenlose Traceability entlang der gesamten Lieferkette.

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    27. Februar 2026

    BarTender Track & Trace

    BarTender Track & Trace: Vom Etikett zur Echtzeit-Transparenz in Lager, Produktion und Service

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    11. April 2018

    AVERY / NOVEXX AP 5.4 ein Etikettendrucker der Oberklasse mit 200 dpi & 300 dpi | runderneuert & mit Garantie | extrem geringe Laufleistung | nur so lange der Vorrat reicht

    Dank seiner enormen Langlebigkeit & Robustheit wurde Etikettendrucker aus dem Hause Avery / Novexx sehr gerne auch in ungemütlichen Umgebungen eingesetzt. Er strotzt jeglichen extremen Umgebungsbedingungen und wird daher gerne z.B. in der Lebensmittel- und Logistikindustrie eingesetzt, wo er oft der Kälte, oder einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt wird. Seine einzigartige Mechanik setzt auf Robuste Bauteile und Lange Laufzeiten. Bestens geeignet für eine hohe Anzahl an Etiketten.

     

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    Der AP5.4 ist der ältere Bruder des jetztigen aktuellen Modell XLP 504. Die Ersatzteile sind kompatibel und können in den Avery / Novexx AP 5.4 sowohl als auch in den neueren Novexx XLP Modellen verbaut werden.

    Novexx-Solutions-Etikettendrucker

    weiter zum Modell: Novexx XLP504

    etikettendrucker-thermotransferdrucker-novexx-xlp-50x

     

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